Beweissicherung: Risse in Wänden eines Jugendhauses
An einem Kinder- und Jugendhaus sind ca. 3 Jahre nach
Erstellung deutliche Risse in den Wänden des Hauses sichtbar
geworden. In Teilbereichen sollte das Haus vor Ablauf der
Gewährleistungszeit aufgestockt und erweitert werden.
Im Auftrag der Gemeinde
Taufkirchen (Vils) sollte daher das Rissbild der Wände vor der Aufstockung aufgenommen werden. Ziel
war es, den derzeitigen Risszustand zu
dokumentieren (Beweissicherung).
Folgende Kenndaten
wurden durch uns ermittelt und dokumentiert:
- Lage der Risse inklusive Eintrag in Pläne
- Aufnahme der Risslänge
- Rissart (Oberflächenriss, Biegeriss, Trennriss)
- Zustand des Risses (trocken, feucht, Ausblühungen)
- Ermittlung der Rissbreite
- Bilddokumentation der Risse
Mit Hilfe dieser
Dokumentation kann nun auch nach der Aufstockung die
Instandsetzung der bisher festgestellten Risse der
Gewährleistung des Erstbaus zugeordnet werden. Sie stellt
auch die Grundlage für einen möglichen nächsten Schritt dar
– die Beantwortung der Frage nach: Rissursache, Vorliegen
eines Mangels, Verantwortlichkeit, Minderwert bzw.
Mangelbeseitigungskosten, Instandsetzungsbedarf und
-konzept.
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