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Lebensdauerbemessung – Baustein für die
Instandsetzungsplanung am Beispiel eines Parkhauses
Das Parkhaus „P A“ der Bergischen Universität Wuppertal
verfügt über eine auf 17 Halbebenen verteilte Nutzfläche von
insgesamt rund 14.300 m². Es wies nach einer Nutzungszeit
von rund 31 Jahren umfangreiche Korrosionsschäden der
Bewehrung durch Tausalzeintrag auf. Erste sondierende
Untersuchungen ergaben vielerorts hohe
Chloridkonzentrationen an der Bewehrung, vor allem in den
Fußbereichen aufgehender Bauteile, aber auch in den
Geschossdecken. Beispiele dieser Schädigungen sind
hier enthalten.
Ohne flächendeckende
Messungen des
Potentialfeldes und der
Betondeckung hätte nur ein
ganzflächiger Betonersatz mit lokalem Bewehrungsersatz den
Anforderungen des Bauherrn für die gewünschte
Restnutzungsdauer von 25 Jahren gerecht werden können.
Gegenüber dieser Alternative konnte durch die
flächendeckenden Messungen gepaart mit einer
Lebensdauerbemessung der Beton-
und Bewehrungsersatz bei den Geschossdecken um ca. 85 % und
bei den aufgehenden Bauteilen um ca. 50 % reduziert werden
und dabei objektiv das angestrebte Sicherheitsniveaus
nachgewiesen werden.
Eine ausführliche
Beschreibung des Projektes und unseres Konzeptes können Sie
unserem entsprechenden
Fachartikel, der in der Beton und
Stahlbetonbau (Heft 3/2008) erschienen ist, entnehmen.
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