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Betonfertigteile: Erforderliche Umspannfestigkeit für Betonschwellen

Die RAIL.ONE GmbH (Pfleider track systems) beauftragte concrete concepts mit der Ermittlung der erforderlichen Umspannfestigkeit für Weichen- und Gleisschwellen. Überprüft werden sollten die Tragfähigkeit der Betonschwellen sowie etwaige aus einer früheren Vorspannung resultierende Veränderungen in der Mikro- und Makrostruktur des Betongefüges, die ihrerseits Auswirkungen auf die Dauerhaftigkeit der Schwelle haben könnten.

Das Untersuchungskonzept umfasste:
- Planung und Vorbereitung von Versuchsschwellen
- Druckfestigkeitsmessungen zu unterschiedlichen Umspannzeitpunkten
- Messung des Spannstahlschlupfes
- visuelle Rissprüfung nach dem Ausschalen
- Schwellenbiegeprüfung nach 7 Tagen (vom Anriss bis zum Bruchzustand)
- Untersuchung auf Mikrorisse entlang der Schwellenlänge durch Ultraschall
- Mikroskopie von Schwellensegmenten zur Feststellung von Mikrorissen

Auf Grundlage der Untersuchungen und Literaturrecherchen konnten klare Grenzwerte zur notwendigen Umspannfestigkeit definiert werden, die deutlich unter den Vorgaben der Deutschen Bahn gemäß BN 918 143 liegen, wobei zwischen unterschiedlichen Schwellenarten bzw. dem Produktionsverfahren zu differenzieren ist. Dadurch könnte bei Genehmigung durch die DB früher umgespannt werden und folglich Produktionskosten gesenkt werden.

 

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